Bild: RudolfSimon · CC BY-SA 3.0
Region Stuttgart meldet hohe Zahl an Straftaten bei Fußballspielen seit 2021. Die Zahlen stammen aus den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg, Rems-Murr-Kreis und dem Stadtkreis Stuttgart. Die Daten umfassen die Spielzeiten von 2021/2022 bis 2025/2026.
Entwicklung bei Straftaten und Polizeieinsätzen Die Polizei zählte insgesamt über 800 Straftaten in diesem Zeitraum. Die meisten Straftaten gab es in der Saison 2022/2023 mit 231 Fällen. Danach sank die Zahl auf 219 und weiter auf 121 und 135 in den folgenden Saisons. Die Straftaten reichen von Beleidigungen über Körperverletzungen bis hin zu Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz.
Die Anzahl der eingesetzten Polizeikräfte stieg von etwa 3.200 im Jahr 2021/2022 auf über 5.900 im Jahr 2024/2025. Danach sank sie wieder auf rund 5.400 im Jahr 2025/2026. Die Einsatzstunden lagen in den letzten Jahren bei mehr als 34.000 Stunden jährlich. Die Kosten für die Polizeieinsätze beliefen sich auf bis zu 2,78 Millionen Euro pro Saison.
Probleme mit Pyrotechnik und Sicherheitskonzepte Im Zusammenhang mit Pyrotechnik gab es seit 2021 insgesamt 165 Straftaten. Verletzungen durch Pyrotechnik waren selten und lagen bei höchstens fünf Personen in einer Saison. Die Landesregierung sieht die Stadionallianzen als Erfolgsmodell an. Sie arbeiten daran, die Sicherheit bei Fußballspielen zu verbessern. Die Stadionallianzen passen ihre Maßnahmen an die Gegebenheiten jedes Spiels an und setzen auf Zusammenarbeit von Polizei, Vereinen, Kommunen und Fanprojekten.
Die Landesregierung Baden-Württemberg sammelt Daten zu Straftaten und Polizeieinsätzen bei Fußballspielen, um die Sicherheit zu verbessern. Stadionallianzen sind Netzwerke von Polizei, Vereinen und anderen, die gemeinsam für mehr Sicherheit sorgen. Polizeieinsätze bei Fußballspielen sind komplex und teuer. Pyrotechnik ist oft verboten, weil sie gefährlich sein kann. Die Zahlen zeigen, dass Fußballspiele auch Herausforderungen für die öffentliche Sicherheit sind.
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