Am 24. April kam es in Stuttgart-Nord zu einem heftigen Messerangriff, bei dem ein Mensch schwer verletzt wurde. Die Polizei ermittelt weiterhin, ob die Tat durch rechte Motive angetrieben wurde. Einer der beiden Verdächtigen ist dem Verfassungsschutz als Rechtsextremist bekannt und wurde bereits wegen rechtsextremer Straftaten angezeigt. Beide Täter hatten keine waffenrechtlichen Erlaubnisse. Die Landesregierung sieht den Vorfall als Teil der politisch motivierten Kriminalität rechts und reagiert mit einem breiten Maßnahmenpaket. Dazu gehören die Beobachtung durch den Verfassungsschutz, Ausstiegsberatung für Radikalisierte, Schulprojekte gegen Extremismus und eine Taskforce gegen Hass im Netz. Das Ziel: Rechtsextreme Gewalt frühzeitig erkennen und verhindern, bevor Unschuldige zu Opfern werden.
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