SymbolbildBild: Schlaier · CC BY-SA 3.0
Stuttgart und Baden-Württemberg planen die Sanierung des Staatstheaters Stuttgart. Die Kosten für das große Projekt sind noch nicht genau bekannt. Die Gesamtkosten hängen von drei Teilprojekten ab: Interimsstandort, Zuckerfabrik und Oberer Schlossgarten.
Die Kosten teilen sich das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart jeweils zur Hälfte. Weitere Geldquellen wie Bund, EU oder Spenden sind bisher nicht geplant. Seit 2024 wurde beschlossen, die Baukosten für den Interimsstandort deutlich zu senken. Dabei reduzieren die Planer die Flächen und Qualitätsstandards wegen hoher Baupreise und knapper Haushalte.
Varianten ohne Interimsbau gibt es nicht mehr. Die Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater Stuttgart GmbH arbeitet an der Umsetzung. Optimierungen für das Opernhaus selbst werden geprüft. Erst nach Abschluss eines Wettbewerbsverfahren kann man genau sagen, wie teuer und wie schnell die Sanierung wird.
Die Eröffnung des Interimsstandorts ist für das Jahr 2033 geplant. Das historische Opernhaus soll 2042 wieder öffnen. Das alte Gebäude ist schon jetzt nicht mehr uneingeschränkt sicher. Es kann zu Ausfällen oder Einschränkungen bei den Vorstellungen kommen. Die Nutzung bis 2033 ist möglich, wenn die notwendigen Reparaturen gemacht werden.
Das Staatstheater Stuttgart gehört zu den großen Kulturstätten in Baden-Württemberg. Es umfasst Oper, Schauspiel und Ballett. Die Sanierung ist notwendig, weil das Gebäude alt ist und modernisiert werden muss. Ein Interimsstandort dient als Ersatzspielstätte während der Bauzeit. Die Planungen sind komplex und kostenintensiv. Die genaue Kostenhöhe steht erst fest, wenn alle Planungen abgeschlossen sind. Die Zusammenarbeit von Stadt und Land ist für das Projekt wichtig, weil beide die Kosten tragen.
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