SymbolbildBild: Mussklprozz · CC BY-SA 4.0
Stuttgart und EnBW planen gemeinsam bezahlbaren Wohnraum auf dem ehemaligen EnBW-Gelände am Stöckach. Die Stadt und das Unternehmen arbeiten seit November 2026 an den nächsten Schritten für die Entwicklung des Areals. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik informierte über den aktuellen Stand und die weiteren Pläne.
Das neue Stadtquartier soll Wohnraum und passende Infrastruktur bieten. Die Planer achten auf einen rechtlich und wirtschaftlich guten Rahmen. So wollen sie Partner wie Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und Baugemeinschaften gewinnen.
Die Grundlage ist ein Rahmenplan aus dem Jahr 2022. Ein Bebauungsplan und ein städtebaulicher Vertrag sollen verbindliche Regeln festlegen. Sie sichern wichtige städtebauliche und ökologische Qualitäten und legen Bauverpflichtungen fest.
Das Baurecht für das Quartier soll bis 2028 fertig sein. Die Verhandlungen zum städtebaulichen Vertrag laufen parallel. Dabei klären Stadt und EnBW wichtige Fragen.
Der Umweltschutz hat einen hohen Stellenwert. Die Planer wollen vorhandene Gebäude erhalten und so graue Energie sparen. Auch der Lärmschutz während der Bauzeit ist wichtig.
Stadt und EnBW wollen den Prozess eng begleiten. Sie informieren die Öffentlichkeit gemeinsam transparent über wichtige Entwicklungsschritte.
Das Gelände am Stöckach gehörte früher der EnBW. Es soll jetzt neu bebaut werden. Die Stadt Stuttgart ist für die Planung und die Regeln zuständig. Bezahlbarer Wohnraum ist Wohnraum, den sich viele Menschen leisten können. Die Planung braucht klare Regeln, damit die Häuser umweltfreundlich und gut nutzbar sind. Ein Bebauungsplan legt fest, wie gebaut werden darf. Ein städtebaulicher Vertrag regelt zusätzlich Rechte und Pflichten zwischen Stadt und Baupartnern.