SymbolbildBild: Szczecinolog · CC BY-SA 4.0
Stuttgart spart seit 1995 Geld und CO₂ durch Energiesanierungen in städtischen Gebäuden. Die Stadt nutzt ein Modell namens internes Contracting. Dabei bezahlt die Stadt die Energiesparmaßnahmen zuerst. Die eingesparten Kosten zahlen die Investitionen zurück.
Das Modell hat Stuttgart in 30 Jahren mehr als 80 Millionen Euro eingespart. Außerdem hat die Stadt 235.000 Tonnen CO₂ vermieden. Energiesparmaßnahmen wie LED-Beleuchtung, neue Heizungen und Dämmung verbessern die Gebäude. Der Vorteil ist, dass die Stadt langfristig die Betriebskosten senkt.
Ein Beispiel ist die Zeppelin-Sporthalle in der Neckarstraße. Dort hat die Stadt für 168.000 Euro die Beleuchtung auf LED umgestellt. Die Halle spart dadurch jährlich rund 12.600 Euro. Die Kosten für die Umrüstung sind nach etwa 13 Jahren wieder eingespielt. Die Anlage nutzt die Stadt voraussichtlich 22 Jahre und verdient dabei mehr als 100.000 Euro.
Das Amt für Umweltschutz übernimmt die Finanzierung der Maßnahmen. Die eingesparten Kosten fließen zurück, bis die Investition bezahlt ist. Das Modell kommt auch bei Wärmepumpen, Fernwärme und Dämmungen zum Einsatz. Welche Maßnahmen die Stadt umsetzt, entscheidet die Wirtschaftlichkeit. Die Stadt will das Modell weiterführen und neue Investitionen prüfen.
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