SymbolbildBild: Auto1234 · CC BY-SA 3.0
Stuttgart zeichnet seine Fuß- und Radwegbrücke über den Seeblickweg mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 aus. Die Brücke verbindet die Stadtteile Steinhaldenfeld und Neugereut. Die Auszeichnung erfolgte am 20. Oktober 2026 bei der Preisverleihung in Deutschland.
Die Brücke wurde im Februar 2025 eingeweiht. Sie zeigt eine innovative Bauweise mit Carbonbeton. Das Ingenieurbüro Harrer aus Karlsruhe plante das Bauwerk. Die Jury lobt die Verbindung von Innovation, Gestaltung und Nachhaltigkeit. Die Brücke ist Teil der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart.
Die Konstruktion verwendet eine korrosionsfreie Bewehrung. Dadurch entfällt die sonst übliche Abdichtung und der konventionelle Fahrbahnaufbau. Das spart Material und reduziert den Wartungsaufwand. Die Brücke zeigt eine klare architektonische Form, bei der die Kräfte sichtbar bleiben.
Die Kombination von Holz- und Carbonbetonbauteilen ist neu. Diese Verbindung wurde erstmals entwickelt und geprüft. Das Bauwerk enthält Sensoren, die die Stabilität überwachen. Die Messergebnisse helfen, frühzeitig Veränderungen zu erkennen und zu reagieren.
Das Tiefbauamt Stuttgart und mehrere Firmen aus der Region sind an der Umsetzung beteiligt. Dazu gehören Forschungseinrichtungen und Bauunternehmen aus Stuttgart, Augsburg und Albstadt.
Die Brücke ist ein Beispiel für moderne Baukunst mit nachhaltigen Materialien. Carbonbeton ist ein spezieller Beton mit Kohlefaserbewehrung. Er ist leichter und langlebiger als herkömmlicher Stahlbeton. Solche Bauwerke erfordern genaue Prüfungen und Genehmigungen.
Ingenieurbaupreise ehren besondere Bauwerke, die technische Neuerungen zeigen. Sie fördern Innovationen im Bauwesen und machen neue Bauweisen bekannt. Die Internationale Bauausstellung 2027 zeigt Projekte mit Zukunftsideen für die Region Stuttgart.
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