
Institut français Stuttgart
Wie kann man sich gegen die neuen Herrschaftslogiken wehren, die gegenwärtig unsere Demokratie untergraben? In ihrem klaren und engagierten Essay (dt. von Grit Fröhlich) gibt die preisgekrönte französische Philosophin Corine Pelluchon eine faszinierende Antwort: Wenn wir der Gewalt und Angst die Macht des Weiblichen entgegenstellen, die allen Geschlechtern offensteht – eine Kraft des Teilens, der Fürsorge und der gegenseitigen Wertschätzung –, kann eine gerechtere, freudvollere und menschlichere Zukunft unserer Demokratie entstehen. Corine Pelluchon ist Professorin für Philosophie an der Universität Gustave Eiffel und zählt zu den faszinierendsten intellektuellen Stimmen, die sich zu den ökologischen und politischen Herausforderungen unserer Zeit äußern. 2020 erhielt sie für ihre philosophische Gegenwartsdiagnostik den Günther-Anders-Preis für kritisches Denken. 2025 wurde sie mit dem Dr.-Leopold-Lucas-Preis für ihre philosophischen Beiträge zu den Themen Tierwohl, Klimakrise und Stärkung der pluralistischen Demokratieausgezeichnet. Bei C.H.Beck sind von ihr das Manifest für die Tiere sowie der philosophische Essay Hoffnung in Zeiten der Klimakatastrophe. Die Durchquerung des Unmöglichen erschienen. Moderation : Felix Heidenreich (Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung, Universität Stuttgart) Eintritt frei | Anmeldung per E-Mail erforderlich. Eine Kooperation des Institut français Stuttgart und des Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart im Rahmen der Reihe „Bekämpfung von Diskriminierung – Geschlecht, Macht, Widerstände“. Ein Projekt der Freunde des Institut français e.V. Finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
Eintritt frei
Universität Stuttgart