
Liszt-Institut, Ungarisches Kulturzentrum Stuttgart
In diesem Jahr jährt sich zum zehnten Mal der Todestag von Péter Esterházy, einer der prägendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen ungarischen Literatur. Vor zehn Jahren entstand der Esterházy-Gedenkfilm A mindiget javítom örökkére (Ich verbessere das Immer in Ewig). Anlässlich dieses Jubiläums suchten die Filmemacher Zsolt Ruszthi und Kata Márkus nach einer Antwort auf die Frage, was sich im vergangenen Jahrzehnt in Bezug auf Péter Esterházy verändert hat. Wie hat sich seine literarische Stellung gewandelt, und was denken jene Künstler, die damals im Film zu Wort kamen, heute über ihn und über die Welt? Dabei wurden alle Protagonisten genau an denselben Orten interviewt wie zehn Jahre zuvor. So entstand der neue Esterházy-Gedenkfilm Mindenütt ott van, csak itt nincs (Er ist überall, nur nicht da), der durch weitere Interviews ergänzt wurde.
Film und anschließendes Gespräch mit dem Regisseur Zsolt Ruszthi





