
Wo beginnt armenische Geschichte in Stuttgart? Nicht erst bei den Gastarbeitern. Nach 1945 lebten Tausende Armenier als Displaced Persons in Württemberg. In der Funkerkaserne Bad Cannstatt entstand ein eigenes Gemeinwesen. Auf dem Hauptfriedhof erinnern Gräber und ein Kreuzstein daran.
Pfarrer Dr. Diradur Sardaryan und Inge Nowak (Arbeitskreis Zwangsarbeit) verbinden Stadtgeschichte, NS-Zeit, Arbeitsmigration und das heutige Gemeindeleben. Der Weg führt gemeinsam zum armenischen Kreuzstein.
Wir sind auf einem Friedhof zu Gast. Bitte an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung denken; der Spaziergang findet bei jedem Wetter statt.
Treffpunkt: Haupteingang Hauptfriedhof, Steinhaldenstraße 52. Teilnahme frei, Anmeldung bis 16. Oktober 2026 unter kultur agbw org .
In Kooperation mit: Arbeitskreis Zwangsarbeit
Eintritt frei