SymbolbildBIX Jazzclub
Funk aus dem Karma Dojo
Der Sänger sitzt am Schlagzeug. Bei The Next Movement steht niemand vorne an der Rampe und gibt den Frontmann: J.J. Flueck singt hinter seinem Drumkit, steuert dazu Samples bei und treibt die Band von hinten an. Neben ihm spielen Pascal „P“ Kaeser Bass und Synthesizer und Sam Siegenthaler Gitarre, beide singen mit. Drei Musiker, die so dicht und präzise ineinandergreifen, dass man auf der Bühne eine doppelt so große Band vermutet.
Das Trio stammt aus Bern und hat seine Musik aus den Vorbildern zusammengesetzt, die alle drei teilen: Funk, Soul, R&B, Blues und Jazz, von James Brown und Prince bis Jimi Hendrix, Miles Davis und D’Angelo. Daraus ist ein eigener Sound geworden, tanzbar, mit viel Druck im Groove und mit Humor auf der Bühne. Nach dem ersten Album LOUD erschien 2020 das selbstbetitelte The Next Movement beim Schweizer Label Leopard, 2023 folgte Never Coming Down. Mit der EP More Cowbell meldete sich die Band 2025 zurück; im Song Tear The Roof Off besingt sie sich als lebenslange Schüler im „Karma Dojo“. So heißt auch das vierte Album, das im September 2026 digital und im Oktober auf Tonträger erschien und im Berner Bierhübeli seine Release-Show feierte. Es führt den Sound weiter in Richtung Neo-Soul und futuristischen Funk.
Im Studio holt sich das Trio gelegentlich Gäste dazu, etwa Ryan Zoidis, Saxofonist der US-Funkband Lettuce, für den Song Time. Zu Hause ist The Next Movement aber auf der Bühne. Mehr als 1.500 Konzerte hat die Band gespielt. 2022 zeichnete der WDR-Rockpalast ihren Auftritt bei den Leverkusener Jazztagen auf, dazu kamen das Black Sea Jazz Festival in Georgien, Saulkrasti Jazz in Lettland, die Jazztage Dresden und Enclave de Agua in Spanien sowie Clubs wie das Blue Note in Mailand, das Porgy & Bess in Wien und das Moods in Zürich.
Bei den Jazz Open sind The Next Movement im BIX Jazzclub zu erleben.
TICKETS gibt es direkt hier beim Veranstalter!
BIX Jazzclub