
Liszt-Institut, Ungarisches Kulturzentrum Stuttgart
Literaturabend mit dem Autor Tamás Gyurkovics, der Übersetzerin Eva Zador sowie der Verlegerin Gabriela Merz
Tamás Gyurkovics erzählt in seinem Roman Migräne – Geschichte eines Schuldgefühls die Geschichte des Shoa-Überlebenden Zvi Spielmann, dessen schwere Migräne sinnbildlich für die Schuldgefühle und seelischen Wunden steht, die ihn auch Jahre nach dem Krieg nicht loslassen. In Rückblenden führt der Roman in die letzten Kriegstage und erzählt von Spielmanns mutigem Versuch, vierzig Kinder aus einem Konzentrati-onslager in Sicherheit zu bringen. So verbindet das Buch jüdische Geschichte mit einer bewegenden Erzählung über Erinnerung, Verantwortung und die Frage, wie man nach einer solchen Erfahrung weiterleben kann.
Freuen Sie sich auf einen besonderen Literaturabend mit dem ungarischen Autor Tamás Gyurkovics und seiner Übersetzerin Eva Zador. Der Autor spricht über sein Werk; Eva Zador liest aus dem Roman und begleitet den Abend als Dolmetscherin. Die Moderation übernimmt Gabriela Merz.