
Junges Ensemble Stuttgart (JES) - Theatersaal
Basierend auf den Werken von Forough Farrokhzad Wie hallen die Stimmen der antiken Tragödien in unserer Gegenwart nach? Welche Geschichten von Verlust, Widerstand und Hoffnung verbinden Menschen über Länder, Kulturen und Jahrtausende hinweg?
Ein Gastspiel des Théâtre des Bouffes du Nord, Paris
In französischer Sprache mit deutscher Übersetzungshilfe
In Kooperation mit dem Jungen Ensemble Stuttgart und dem Institut français Stuttgart.
Was bedeutet es, die eigene Stimme wiederzufinden, wenn sie zum Schweigen gebracht werden soll? »Ma maison est noire« stellt die Frage nach Freiheit, Erinnerung und dem Recht einer Frau, über ihren eigenen Körper, ihre Geschichte und ihre Kunst selbst zu bestimmen. Das Stück verbindet persönliche Erfahrung mit der universellen Frage nach dem Platz der Frau in Gesellschaften, in denen Ausdruck und Selbstbestimmung eingeschränkt werden.
»Ma maison est noire« basiert auf den Texten der iranischen Dichterin und Filmemacherin Forough Farrokhzad, einer der bedeutendsten Stimmen der iranischen Moderne.
Die Schauspielerin und Regisseurin Mina Kavani schafft einen poetischen Dialog zwischen zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen: Forough Farrokhzad, deren Werk nach der Islamischen Revolution im Iran verboten wurde, und Mina Kavani selbst, die ihr Heimatland verlassen musste, um frei als Künstlerin arbeiten zu können.
Gedichte, Briefe, Interviews und Bilder verbinden sich zu einer persönlichen und zugleich politischen Erzählung über Exil, Zensur, weibliche Freiheit und die Kraft der Kunst.
Eine Produktion des Centre International de Créations Théâtrales / Théâtre des Bouffes du Nord. Koproduktion: Le Manège – Scène Nationale de Maubeuge; Centre d‹art et de culture de Meudon.
Mit Unterstützung des Cercle de l‹Athénée et des Bouffes du Nord und der angegliederten Fondation of l‹Académie des beaux-arts.
Eine Adpation von Mina Kavani von Forough Farrokhzads Werken, aus »The Complete Poetic Works and The Luminous Night«, übersetzt ins Französische von Jalal Alavinia und veröffentlicht von Lettres Persanes.
Adaption / Regie / Schauspiel: Mina Kavani
Musik: Erik Trufaz & Mirkof
Tonarrangements: Cinna Peyghamy
Stimme: Firoozeh Raeesdana
Bühnenbild: Louise Sari
Bühnenbildassistenz: Analyvia Lagarde
Kostüme: Anaïs Romand
Lichtdesign: César Godefroy
Video: Pierre Nouvel
Dramaturgie: Maksym Teteruk
Künstlerische Beratung: Jean-Damien Barbin
Künstlerische Mitarbeit: Célie Pauthe
Diese Veranstaltung findet auf französisch statt.
Eintrittspreise: 15 bis 25 €
Theater tri-bühne