SymbolbildBild: Flocci Nivis · CC BY 4.0
Trossingen, Schura, Durchhausen, Talheim und Gunningen starten eine gemeinsame Biotopverbundplanung. Die Planung soll dem Artensterben in der Region Baden-Württemberg entgegenwirken. Die erste Informationsveranstaltung findet am 5. November 2026 um 19 Uhr im Kesselhaus, Hans-Lenz-Straße 14, in Trossingen statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Die Biotopverbundplanung zeigt bestehende Potenziale für den Naturschutz auf. Sie identifiziert Standorte für fehlende Trittsteine, die Lebensräume verbinden. Die Planung bringt freiwillige und verpflichtende Maßnahmen von Landnutzern und Flächeneigentümern zusammen. So sollen Ausgleichsmaßnahmen besser abgestimmt werden.
Das Landschaftsplanungsbüro GINGER HPC GmbH aus Rottenburg führt die Planung durch. Herr Fabian Sauter vom Landschaftserhaltungsverband Tuttlingen begleitet die Arbeit als Biotopverbundbotschafter. Er ist Ansprechpartner für Fragen und Anregungen. Seine Telefonnummer ist 07461 9269157, die E-Mail-Adresse lautet f.sauter@lev-tut.de. Weitere Informationen stehen auf www.lev-tut.de/biotopverbund bereit.
Die Biotopverbundplanung ist ein Weg, um Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu vernetzen. So können sich Arten besser ausbreiten und überleben. Der Landschaftserhaltungsverband unterstützt dabei als Vermittler zwischen Eigentümern, Landnutzern und Naturschutz. Artensterben bedeutet, dass immer mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden. Biotopverbundplanung kann helfen, diesen Trend zu stoppen oder zu verlangsamen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.