Im Regierungsbezirk Tübingen klaffen große Lücken bei den Lehrerstellen: 156 Stellen sind derzeit unbesetzt, besonders betroffen sind Sonderpädagogik (65) und berufliche Schulen (53). Trotz einer Vertretungsreserve von 360 Deputaten und 276 befristeten Vertretungslehrkräften reicht das offenbar nicht aus. Die Landesregierung kann noch keine genauen Zahlen dazu liefern, wie viele Referendarinnen und Referendare nach dem Abschluss ihres Vorbereitungsdienstes tatsächlich fest eingestellt werden. Auch bleibt unklar, wie viele nach dem Vertragsschluss kurz vor den Sommerferien arbeitslos werden. Das Kultusministerium plant deshalb, das Referendariat um zwei Monate zu verlängern, um den plötzlichen Jobverlust zu vermeiden. Bislang ist also noch vieles offen – der Lehrermangel in Tübingen bleibt ein brennendes Thema.
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