Im Landkreis Tübingen wurden zwischen 2019 und Mitte 2026 hunderte Abschiebungen beauftragt. Doch oft gelingt die Umsetzung nicht: Viele Personen sind nicht zuhause, es fehlen Papiere oder gesundheitliche Probleme verhindern die Rückführung. So scheiterten allein 74 Abschiebungen, weil die Betroffenen nicht angetroffen wurden, und 83 wegen organisatorischer Schwierigkeiten. Insgesamt wurden im Jahr 2025 nur 17 von 31 geplanten Abschiebungen erfolgreich durchgeführt. Die meisten Betroffenen stammen aus Albanien, Algerien und weiteren zehn Ländern. Aktuell leben im Kreis Tübingen über 300 vollziehbar ausreisepflichtige Menschen. Trotz vieler Bemühungen zeigt die Statistik: Abschiebungen sind oft komplex und bleiben eine große Herausforderung für die Behörden.
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