SymbolbildBild: Matthias.Wolf · CC BY-SA 4.0
Die Gemeinde Ubstadt rodet Hecken an der Einmündung der Straße Am Viehtrieb in die Kreisstraße 3523. Die Kreisstraße führt von Ubstadt nach Weiher. Die Rodung findet wegen Sicherheits- und Umweltgründen statt. Die Entscheidung fiel nach Gesprächen zwischen der Straßenmeisterei und der Gemeindeverwaltung.
Die Hecke besteht aus Kirschlorbeersträuchern und anderen Ziergehölzen. Sie wächst sehr dicht im Einmündungsbereich. Die Sicht von Radfahrern auf die Fahrzeuge, die von der Kreisstraße in den Viehtrieb abbiegen, ist stark eingeschränkt. Die Sicht muss verbessert werden, damit Unfälle vermieden werden. Kirschlorbeer breitet sich außerdem stark aus. Er verdrängt heimische Pflanzen und gilt als Problem für die Natur in der Region.
Nach der Rodung wird die Fläche mit einer blütenreichen Saatgutmischung eingesät. Einzelne Gehölze dürfen dort wachsen, wenn sie die Sicht nicht behindern. So soll die Natur erhalten bleiben und die Sicherheit auf der Straße steigen.
Die Gemeinde und Straßenmeisterei teilen sich die Pflege von Pflanzen an Straßen. Wenn Pflanzen die Sicht behindern, müssen sie entfernt werden. Kirschlorbeer ist eine immergrüne Pflanze, die sich stark ausbreiten kann. Eine blütenreiche Wiese bietet Lebensraum für Insekten und ist gut für die Umwelt. Sichtschutz ist wichtig für die Verkehrssicherheit, besonders an Straßenkreuzungen und Einmündungen.
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