SymbolbildBild: Darkone (talk · contribs) · CC BY-SA 2.5
Polizei kontrolliert E-Scooter in Biberach
Die Polizei hat am Donnerstag im Stadtgebiet von Biberach E-Scooter und Zweiräder kontrolliert. Die Kontrollen fanden von 6.30 Uhr bis 14.30 Uhr statt. Vor allem Schüler mit E-Scootern an mehreren Schulen und am Bahnhof wurden überprüft.
Viele E-Scooter waren "getunt" und fuhren schneller als erlaubt. Die Polizei will damit schwere Unfälle verhindern und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Bei den Kontrollen sprach die Polizei auch mit den Schülern über die Gefahren von veränderten E-Scootern.
Die Polizei untersuchte 36 E-Scooter und drei Fahrräder genau. Bei zwölf E-Scootern war die Betriebserlaubnis erloschen. Vier davon hatten eine manipulierte Software und fuhren zu schnell. Diese Fahrzeuge gelten rechtlich als Kraftfahrzeuge. Die Jugendlichen hatten keine Fahrerlaubnis und müssen sich nun strafrechtlich verantworten.
Drei Jugendliche fuhren unter Drogeneinfluss. Die Polizei fand THC oder Amphetamin im Urin. Außerdem gab es vier Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Polizei leitete Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Bei 13 Fällen fehlte das Versicherungskennzeichen oder mehr als eine Person fuhr auf einem Roller.
Zwölf E-Scooter wurden sichergestellt. Ein 15-Jähriger fuhr mit seinem Roller 58 km/h. Die Polizei nahm auch fünf E-Zigaretten von Jugendlichen ein. Die Eltern der Minderjährigen wurden informiert und bei Bedarf hinzugezogen.
Die Polizei will auch in Zukunft E-Scooter und Elektrokleinstfahrzeuge in Biberach und an Schulen kontrollieren. Die Kontrollen können angekündigt oder unangekündigt stattfinden.