SymbolbildBild: Schlaier · CC BY-SA 3.0
Polizei kontrolliert E-Scooter in Ulm Am Montag führte die Polizei im Stadtgebiet von Ulm Schwerpunktkontrollen bei E-Scootern durch. Dabei überprüften die Beamten zwischen 11 Uhr und 18 Uhr insgesamt 87 Fahrzeuge. Die Kontrollen fanden in der Innenstadt statt. Ziel der Polizei ist es, schwere Unfälle zu verhindern und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Ergebnisse der Kontrollen Von den 87 überprüften E-Scootern nahmen die Polizisten 40 besonders genau unter die Lupe. Bei drei Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis erloschen. Die Roller hatten eine manipulierte Software und fuhren schneller als erlaubt. Die Polizei stufte diese E-Scooter als Kraftfahrzeuge ein. Die Fahrer bekommen Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die drei Roller wurden beschlagnahmt.
Neun Fahrer standen unter Drogeneinfluss. Dies zeigte ein Urintest. Zwei weitere E-Scooter hatten keine gültige Versicherung, weil sie kein Kennzeichen trugen. Auch hier leitete die Polizei Verfahren ein. Ein 13-jähriger Fahrer musste seinen Roller stehen lassen. Sein Vater holte ihn ab. Beide führten ein Gespräch mit der Polizei über die Verkehrsregeln.
Polizei setzt Kontrollen fort Die Polizei will auch in Zukunft E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge in Ulm kontrollieren. Besonders im Umfeld von Schulen bleiben die Beamten wachsam. Die wichtigsten Regeln für E-Scooter sind: Kein Führerschein nötig, Mindestalter 14 Jahre, gültige Versicherung und Betriebserlaubnis, Höchstgeschwindigkeit 20 km/h, Fahrten nur auf Radwegen oder der Fahrbahn, keine Mitfahrer, kein Fahren unter Alkohol oder Drogen und verkehrssichere Fahrzeuge.