SymbolbildBild: Steinbeisser · Public domain
Reh bei Göppingen von Auto erfasst
Am Mittwoch um 5.15 Uhr fuhr eine 43 Jahre alte Autofahrerin auf der Kreisstraße 1410 von Faurndau nach Jebenhausen bei Göppingen. Ein Reh sprang plötzlich von links auf die Fahrbahn. Das Auto stieß mit dem Wildtier zusammen. Das Reh wurde in den Straßengraben geschleudert und starb noch an der Unfallstelle.
Die Polizei schätzt den Schaden am Auto auf etwa 5.000 Euro. Das Fahrzeug war danach nicht mehr fahrbereit. Die Polizei rät, besonders in den frühen Morgenstunden, bei Dämmerung und in der Nacht auf Wildwechsel zu achten. Auf Straßen mit Warnschildern für Wildtiere sollen Autofahrer langsamer fahren und besonders vorsichtig sein. Dort halten sich oft Tiere auf Grünstreifen, Feldern und Wiesen auf.
Autofahrer sollen bei Wildtieren neben oder auf der Straße abblenden, bremsen, hupen und wenn nötig anhalten. So bekommt das Tier eine Chance zu flüchten. Das Warnblinklicht soll andere Autofahrer warnen. Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug soll groß genug sein, weil plötzlich gebremst werden kann. Wenn die Tiere weg sind, kann man langsam weiterfahren. Wildtiere sind oft in Gruppen unterwegs. Wenn man eines sieht, können weitere Tiere in der Nähe sein.
Kommt es zum Unfall, muss die Unfallstelle sofort gesichert werden. Das heißt Warnblinklicht einschalten und Warndreieck aufstellen. Verletzte oder tote Wildtiere darf niemand anfassen oder mitnehmen. Verletzte Tiere können in Panik geraten oder Krankheiten haben. Die Polizei soll informiert werden. Sie ruft den zuständigen Jagdpächter. Der Autofahrer bekommt von der Polizei eine Wildunfallbescheinigung. Mit dieser Bescheinigung kann er den Schaden bei der Kaskoversicherung melden.