SymbolbildTheater Ulm / GROSSES HAUS
Lyrische Szenen in drei Akten
Libretto von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und Konstantin Schilowsky
Es ist für Tschaikowsky der große Durchbruch: EUGEN ONEGIN. Um sich vom gängigen Opernpathos seiner Zeit abzusetzen, nennt er sein Werk im Untertitel »Lyrische Szenen«. Und das ist es auch – ein feines Gewebe zwischenmenschlicher Beziehungen, von Seelenzuständen, Träumen und der Suche nach dem Glück. Was Tschaikowsky hier gelingt, ist von ungebrochener Modernität: Die Suche nach sich selbst, das Ringen um Liebe im Angesicht von Egoismus und Gefühlskälte.
Die junge Tatjana verliebt sich in den Lebemann Eugen Onegin. Er scheint wie aus einem ihrer Romane entsprungen: weltgewandt, geheimnisvoll, faszinierend. Doch er weist ihre Liebe zurück. Jahre später begegnen sich die beiden wieder: Lebensentscheidungen sind getroffen worden. Das Glück war einmal zum Greifen nah ... war.
Seit der Uraufführung 1879 ist EUGEN ONEGIN von den Opernbühnen nicht mehr wegzudenken. Tschaikowskys Melodien, seine schwärmerische Tonsprache treffen ohne Umwege ins Herz.
Theater Ulm