SymbolbildBild: Andreas Lippold · CC BY-SA 4.0
Villingen-Schwenningen erhält eine Auszeichnung für die Förderung von Fuß- und Radverkehr. Die Stadt zeigt, wie sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer Schritt für Schritt entstehen. Die Ehrung fand beim AGFK-Tag 2026 statt. Bürgermeister Detlev Bührer nahm die Urkunde für die Stadt entgegen.
Die Auszeichnung kommt von der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg. Sie zeigt, dass Villingen-Schwenningen ein gutes Basisniveau bei der Förderung von Fuß- und Radverkehr erreicht hat. Die Stadt kann ihre Aktivitäten in einigen Bereichen noch verbessern. Insgesamt wurden 14 Kommunen und Landkreise gewürdigt.
Die Stadt verbindet oft Maßnahmen für Fußgänger und Radfahrer. Dazu gehören sichere Straßenquerungen, barrierefreie Verbindungen und eine gute Infrastruktur. Die Fahrradstraße in der Bert-Brecht-Straße ist ein Beispiel. Sie führt zum Schulzentrum Deutenberg in Schwenningen. Auch die Beethovenstraße ist eine Fahrradstraße. Dort gibt es einen Minikreisverkehr und barrierefreie Querungsstellen mit einem taktilen Leitsystem.
Im Stadtbezirk Villingen sorgt der Brigachradweg an der Kreuzung Bickenstraße für moderne Verkehrssicherheit. Dort gibt es eine barrierefreie Querungsstelle, taktile Leitsysteme und eine Blindenakustik an der Ampel. Am Eingang zum Naturschutzgebiet Schwenninger Moos gibt es eine Fahrradabstellanlage am Neckarradweg. Der Moosweg wird gerade ausgebaut und zur Fahrradstraße umgestaltet.
Die AGFK-Qualitätsstufe gehört zur Qualitätsoffensive der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen. Sie hilft Mitgliedskommunen, den Fuß- und Radverkehr dauerhaft zu verbessern. Die Bewertung basiert auf einer Qualitätserhebung. Daraus ergeben sich passende Maßnahmen für Infrastruktur, Kommunikation sowie schulische und betriebliche Mobilität. Insgesamt haben 58 Kommunen die Qualitätsstufe erreicht.
Die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg ist ein Netzwerk aus etwa 120 Landkreisen, Städten und Gemeinden. Sie setzt sich dafür ein, dass aktives Gehen und Radfahren sicher, komfortabel und einfach möglich sind.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.