Der Steuersatz für Spielgeräte steigt – was das für Waldenbuchs Bürger bedeutet.
Das Wichtigste
Kurz erklärt
Die Stadt erhöht die Vergnügungssteuer von 20 % auf 25 %.
Das bringt der Stadt jährlich etwa 15.000 Euro mehr.
Die Steuer soll auch Spielsucht eindämmen.
Regeln zur Wettbürosteuer werden gestrichen.
Die neue Steuer gilt ab 1. Januar 2026.
Was passiert ist
Der Gemeinderat von Waldenbuch hat einstimmig beschlossen, die Vergnügungssteuer zu erhöhen. Bisher lag der Steuersatz bei 20 Prozent der Einnahmen aus Spielautomaten und ähnlichen Geräten. Ab dem 1. Januar 2026 soll der Satz auf 25 Prozent steigen. Das bedeutet, dass die Stadt mehr Geld einnimmt – rund 15.000 Euro mehr pro Jahr werden erwartet. Die Steuer gilt für Geräte in Spielhallen, Gaststätten und anderen öffentlichen Orten.
Änderungen bei der Steuer
Außerdem werden die Regeln für die Wettbürosteuer aus der Satzung gestrichen, da diese Steuer rechtlich nicht erlaubt ist. Mit der Steuer will die Stadt auch die Spielsucht bekämpfen. Der Beschluss wurde ohne Gegenstimmen gefasst.
Was spricht dafür?
Die Stadt bekommt mehr Geld für wichtige Aufgaben.
Die Steuer hilft, Spielsucht einzudämmen.
Die Erhöhung ist üblich – viele Städte haben ähnliche Sätze.
Was spricht dagegen?
Spielhallenbetreiber müssen mehr zahlen – das könnte Preise erhöhen.
Unklar, wie sich die Steuer auf die Nutzung der Geräte auswirkt.
Wird die Steuer manche Spieler abschrecken oder nicht?
Kontext
Die Stadt Waldenbuch will ihre Finanzen verbessern. Im Rahmen von Sparmaßnahmen wurde beschlossen, die Vergnügungssteuer anzupassen. Die Steuer betrifft Spielautomaten und ähnliche Geräte in der Stadt. Die bisherige Satzung stammt aus dem Jahr 2014. Die neuen Regeln sollen ab Januar 2026 gelten.