Der Gemeinderat sagt Nein zur Arbeitsgruppe für Hallenbad-Finanzierung. Was steckt dahinter?
Gemeinderat · Abstimmungsergebnis
4Ja
13Nein
2Enth.
Das Wichtigste
Kurz erklärt
Grüne wollten eine Arbeitsgruppe zur Geldsuche fürs Hallenbad.
Der Rat hat den Vorschlag mehrheitlich abgelehnt.
Es gibt Sorgen um Förderregeln und Aufwand für Spender.
Was passiert ist
Der Gemeinderat in Waldenbuch hat den Antrag der Grünen abgelehnt. Die Grünen wollten eine Arbeitsgruppe gründen, die Ideen sucht, wie das Hallenbad finanziell besser unterstützt werden kann. Die Gruppe sollte aus Politikern, Bürgern und Stadtmitarbeitern bestehen. Doch die Mehrheit der Ratsmitglieder stimmte dagegen: 13 waren dagegen, 4 dafür, 2 enthielten sich.
Probleme bei Fördergeldern
Die Stadtverwaltung erklärte, dass es komplizierte Regeln bei Fördergeldern gibt. Wenn zu viel Geld von außen kommt, sinkt die staatliche Förderung. Außerdem könnten Spender viele Fragen beantworten müssen. Die Verwaltung meint auch, dass ein Förderverein wenig Erfolg hätte und der Aufwand zu groß ist. Deshalb soll das Hallenbad anders finanziert werden.
Was spricht dafür?
Arbeitsgruppe hätte neue Ideen zur Finanzierung bringen können.
Bürger und Gemeinderäte wären direkt beteiligt gewesen.
Keine direkten Kosten durch die Gründung der Gruppe.
Was spricht dagegen?
Zu viel Geld von Dritten kann staatliche Förderungen reduzieren.
Spender müssten viele persönliche Fragen beantworten.
Unklar, ob die Arbeitsgruppe überhaupt rechtlich erlaubt ist.
Kontext
Die Stadt Waldenbuch plant die Sanierung des Hallenbads mit Fördergeldern. Die Grünen wollten eine Arbeitsgruppe, die neue Finanzierungswege findet. Die Verwaltung warnte vor Problemen mit Förderregeln und dem Aufwand für Spenden. Deshalb wurde der Antrag im Gemeinderat diskutiert und nun mehrheitlich abgelehnt.