Waldenbuch schafft mobiles Heizgerät für Notfälle an
Nach Frost-Einsatz: Waldenbuch investiert 5.000 Euro für mobile Heizung im Krisenfall.
Gemeinderat · Abstimmungsergebnis
10Ja
6Nein
3Enth.
Das Wichtigste
Kurz erklärt
Ein mobiles Heizgerät soll bei Ausfällen schnell Wärme bringen.
Pflegeheime und Schulen können so besser geschützt werden.
Das Gerät wird von Feuerwehr und DRK gemeinsam genutzt.
Was passiert ist
In Waldenbuch hat der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen, ein mobiles Heizgerät für 5.000 Euro zu kaufen. Der Grund: Bei einem Ausfall der Heizung in einem Pflegeheim im November sank die Temperatur nachts auf 13 bis 15 Grad. Das war gefährlich für die Bewohner und sorgte für viel Stress.
Anschaffung eines mobilen Heizgeräts
Weil die Stadt bisher kein eigenes Heizgerät hat, mussten Feuerwehr und DRK aus der Nachbarschaft helfen. Mit dem neuen Gerät will Waldenbuch solche Probleme künftig schnell lösen. Das Heizgerät wird im neuen DRK-Zentrum stationiert und von Feuerwehr und DRK gemeinsam betreut. So soll die Stadt besser auf Notfälle vorbereitet sein. 10 Ratsmitglieder stimmten dafür, 6 dagegen, 3 enthielten sich.
Was spricht dafür?
Schnelle Wärme bei Heizungsausfall schützt Menschen.
Gemeinsame Nutzung durch Feuerwehr und DRK spart Kosten.
Erfahrungen aus dem November-Einsatz zeigen dringenden Bedarf.
Was spricht dagegen?
Anschaffung und Wartung kosten Geld.
Stadt setzt auf regionale Firmen statt eigenes Gerät.
Unklar, ob Gerät im Notfall immer einsatzbereit ist.
Kontext
Im November 2025 fiel in einem Pflegeheim in Waldenbuch die Heizung aus. Die kalten Zimmer zeigten, wie wichtig schnelle Wärmequellen sind. Weil die Stadt kein eigenes Heizgerät hat, halfen Nachbarvereine und die Feuerwehr Stuttgart aus. Das führte zu Verzögerungen. Deshalb wurde nun im Doppelhaushalt 2026/2027 die Anschaffung eines mobilen Heizgeräts beschlossen.