SymbolbildBild: Ludwig Bickell · Public domain
Die Freiluftausstellung Alltagsmenschen in Tiengen endet am Mittwoch, 4. November 2026. Bis dahin können Besucher die rund 40 Figuren der Künstlerinnen Laura und Christel Lechner im Städtle sehen.
Die Ausstellung startete Mitte Juli und zog viele Menschen an. Sie sorgte für Begegnungen und Gespräche in der Stadt. Oberbürgermeister Martin Gruner sagt, die Alltagsmenschen haben eine besondere Atmosphäre geschaffen und viele Menschen begeistert. Die Aktionsgemeinschaft Tiengen und das städtische Citymanagement haben das Projekt gemeinsam organisiert.
Viele Besucher nahmen an Stadtführungen teil. Die Tourist-Information Waldshut-Tiengen bot 16 öffentliche Führungen mit mehr als 400 Teilnehmern an. Dazu kamen 21 private Führungen mit fast 230 Gästen. Citymanagerin Monika Studinger führte bei zwölf Rundgängen insgesamt 140 Interessierte.
Schulklassen und Familien zeigten großes Interesse an der Ausstellung. Die eigens entwickelte Kinderrallye wurde oft genutzt. Citymanagerin Monika Studinger und die Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Tiengen, Zara Tiefert, finden, dass die Ausstellung neue Gäste brachte und Einheimische ihre Stadt neu entdecken ließ.
Wer die Alltagsmenschen noch einmal sehen oder sich verabschieden möchte, sollte die verbleibenden Tage nutzen. Am 4. November beginnt der Abbau der Figuren. Bis zum 1. November ist außerdem eine kleine Freiluftausstellung zum 50-jährigen Bestehen der Aktionsgemeinschaft Tiengen entlang der Hauptstraße zu sehen.
Die Alltagsmenschen sind lebensgroße Figuren, die im öffentlichen Raum ausgestellt wurden. Sie zeigen Alltagsszenen und laden zum Verweilen ein. Solche Freiluftausstellungen bringen Kunst direkt in die Stadt und fördern Begegnungen. Der Abbau bedeutet das Ende der Ausstellung. Danach sind die Figuren nicht mehr im öffentlichen Raum zu sehen.
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