SymbolbildBild: PantheraLeo1359531 · CC BY 4.0
Polizisten versuchten am 12. Mai 2026 um 3:05 Uhr in Walldorf, einen 20-jährigen Autofahrer zu stoppen. Er reagierte nicht auf das Anhaltesignal und raste mit bis zu 120 km/h innerorts davon. Die Polizei verfolgte ihn mit mehreren Streifenwagen.
Der Mann musste in der Hauptstraße wegen eines Hindernisses anhalten. Danach griff er die Beamten mit einem Messer an. Die Polizei setzte Pfefferspray und Warnschüsse ein. Der Angriff endete mit gezielten Schüssen auf den Mann.
Der 20-Jährige hat seit Geburt die deutsche Staatsbürgerschaft. Er war schon mehrfach polizeilich bekannt. Im Jahr 2022 gab es ein Verfahren wegen Fahrens ohne Führerschein. 2023 wurde ein Verfahren wegen Drogenbesitzes unter Auflagen eingestellt. 2025 erhielt er eine Geldstrafe wegen Fahrerflucht.
Der Mann erlitt Schussverletzungen und Knochenbrüche an linker Hand, linkem Oberarm und rechtem Oberschenkel. Die Polizei ermittelt weiter zu den Details des Vorfalls.
Der Vorfall zeigt, wie gefährlich Messerangriffe auf Polizisten sein können. Baden-Württemberg registrierte 2025 etwa 1200 Messerangriffe im öffentlichen Raum. Viele Täter haben einen Migrationshintergrund. Die Polizei reagiert mit Schusswaffengebrauch, wenn andere Mittel nicht helfen.
Schusswaffengebrauch ist eine ernste Maßnahme der Polizei. Er soll nur eingesetzt werden, wenn Leben oder Gesundheit von Menschen bedroht sind. Messerangriffe stellen eine besondere Gefahr dar, weil sie schnell tödlich sein können.
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