SymbolbildBild: joergens.mi · CC BY-SA 3.0
Claudia Scherer aus Wangen im Allgäu gewinnt einen dritten Preis für ihr Gedicht „hoimweh“. Die Auszeichnung erhält sie am 10. Oktober 2026 bei der Preisverleihung in Oberkirch. Ministerpräsident Cem Özdemir übergibt die Preise persönlich.
Der Wettbewerb Dialekt Baden-Württemberg vergibt Preise in sechs Kategorien. Es gibt 21 Preise, darunter Literatur, Musik und Film. Über 250 Einsendungen aus dem ganzen Land nehmen teil. Claudia Scherer teilt sich den dritten Platz mit Markus Manfred Jung.
Die Jury lobt die hohe sprachliche Qualität des Gedichts. Das Thema ist Nähe und Distanz, Verlorenes und Gebliebenes, besonders die Kindheit. Der Allgäuer Dialekt trägt die Geschichten und wirkt niemals verletzend. Das Gedicht bleibt beim Lesen im Gedächtnis und berührt die Jury sehr.
Der Dialektwettbewerb will die Vielfalt der regionalen Sprache zeigen und fördern. Er richtet sich an Menschen, die in verschiedenen Dialekten schreiben oder auftreten. Ministerpräsidenten vergeben die Preise als Anerkennung für besondere Leistungen. Dialekte sind regionale Sprachformen, die oft mit Heimat und Kultur verbunden sind.
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