SymbolbildBild: joergens.mi · CC BY-SA 3.0
Peter Hurter aus Wangen bekommt die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Die Auszeichnung übergibt Oberbürgermeister Michael Lang am 27. Oktober 2026 bei der Hauptversammlung des Karatevereins Taku Ku Kan.
Peter Hurter ist ein bekannter Karate-Trainer und Schiedsrichter. Er gründet den Verein Taku Ku Kan und arbeitet seit über 50 Jahren ehrenamtlich im Karate. Oberbürgermeister Lang lobt Hürters Leidenschaft und sein Wirken weit über Wangen hinaus. Hurter steht für die Sportart und die Philosophie des Karate. Er sagt: „Je länger ich Karate betreibe, desto mehr erschließt sich die Kunst und Philosophie für mich.“
Karate bedeutet „der Weg der leeren Hand“. Es geht darum, ohne Waffen zu kämpfen und sich von negativen Gedanken zu befreien. Der Verein Taku Ku Kan hat heute etwa 150 Mitglieder. Er bietet Sport für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen an. Alle Trainer arbeiten ehrenamtlich. Der Verein will nicht nur Karate lehren, sondern auch die Werte und die Philosophie vermitteln.
Peter Hurter beginnt 1973 mit Karate im Jugendzentrum Wangen. Anfangs trainiert die Gruppe draußen oder in Klassenzimmern. Ende der 1970er Jahre wird daraus der Verein Butoku Kai. Hurter wird Vorstand und besteht 1983 die Prüfung zum 1. Dan. Er kämpft 18 Jahre in der Landesliga und auf Turnieren. Seit 1993 ist er im Deutschen Japan Karate Bund aktiv, unter anderem als Kampfrichter. Er bildet viele Karatekämpfer aus und gründet 2005 den Verein Taku Ku Kan. Er organisiert große Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern. So macht er Wangen bundesweit bekannt im Karate.
Die Landesehrennadel ist eine Auszeichnung vom Land Baden-Württemberg für besonderes ehrenamtliches Engagement. Karate ist eine japanische Kampfkunst. Sie verbindet körperliches Training mit einer inneren Haltung. Vereine wie Taku Ku Kan bieten Karate als Sport und zur Persönlichkeitsbildung an. Ehrenamtliches Engagement bedeutet, dass Menschen ihre Zeit und Arbeit freiwillig ohne Bezahlung leisten. Solche Auszeichnungen würdigen diese besondere Arbeit in der Gemeinschaft.
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