Bild: 3268zauber · CC BY-SA 3.0
Theaterstück „Nachtland“ zeigt schwieriges Erbe
Die Württembergische Landesbühne Esslingen spielt „Nachtland“ am Samstag, 17. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle Wangen. Das Stück handelt von zwei Geschwistern, die nach dem Tod ihres Vaters einen Dachboden ausräumen. Dort finden sie ein Gemälde mit der Signatur Adolf Hitlers. Die Frage ist, ob das Bild echt ist und was sie damit machen sollen.
Die Geschwister Nicola und Philipp geraten in einen Streit. Zuerst zweifeln sie, ob sie das Bild verkaufen dürfen. Dann erfahren sie, dass es einen hohen Wert haben könnte. Der mögliche Geldgewinn verändert ihre Haltung. Die Diskussion dreht sich um Moral, Antisemitismus und die deutsche Vergangenheit. Philipps jüdische Ehefrau Judith bringt weitere Konflikte in die Familie. Das Stück zeigt, wie Werte und Wahrheit in Erbschaftsstreitigkeiten auf die Probe gestellt werden.
Regie führt Tobias Rott. Die Bühne und Kostüme gestaltet Kerstin Jacobssen. Schauspieler sind Lily Frank, Eva Dorlaß, Kristin Göpfert, Niklas Schmidt-Kosik und Moritz Brendel. Die Aufführung dauert etwa 100 Minuten ohne Pause.
Karten sind im Gästeamt Wangen, telefonisch unter 07522 74 211, per E-Mail an tourist@wangen.de oder online bei www.reservix.de erhältlich. An der Abendkasse öffnen die Türen um 19 Uhr. Schülerinnen und Schüler bekommen Restkarten 15 Minuten vor Beginn für 4 Euro gegen Nachweis. Schulklassen können sich vorher beim Kulturamt Wangen unter kulturamt@wangen.de oder 07522 74241 melden.
Das Stück „Nachtland“ behandelt die deutsche Geschichte und wie sie Familien beeinflusst. Es zeigt, wie schwer es sein kann, mit der Vergangenheit umzugehen. Theaterstücke wie dieses bringen wichtige Themen auf die Bühne und regen zum Nachdenken an. Erbschaftsstreitigkeiten sind oft emotional und kompliziert. Antisemitismus bedeutet Vorurteile und Hass gegen jüdische Menschen. Das Stück zeigt, wie solche Themen auch heute noch aktuell sind.
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