Bild: 4028mdk09 · CC BY-SA 3.0
Vier Jungstörche aus Wangen fliegen in den Süden Europas. Sie senden ihre Standorte alle zwei Stunden. Die Daten helfen Experten, ihre Routen zu verfolgen.
Die Feuerwehr brachte im Juni die Storchenbeauftragte mit der Drehleiter zum Nest. Sie wog die Jungstörche und setzte ihnen Ringe auf. Diese Ringe sind wie Personalausweise für die Vögel. Zusätzlich bekamen die Störche kleine Sender. Die Sender wiegen 22 Gramm und haben Minisolarzellen. So laden sie sich unterwegs auf. Die Daten gehen per Funk an eine zentrale Stelle.
Die Experten wissen genau, wo die Störche sind. Friedrich ist in Spanien, Fritz nahe Casablanca in Marokko. Freya befindet sich im Süden des Ebro-Deltas, Ludwig in Spanien. Frieda vom Nest über dem Milchpilz wurde zuletzt am Elitzer See gesehen. Von ihr gibt es keine neuen Daten.
Die Sender verbinden sich mit einem Funknetz. Dieses Netz gibt es in Teilen Nordafrikas nicht. Deshalb fehlen manche Daten. Die Vogelwarte Radolfzell sammelt alle Informationen. Dort arbeiten Experten für Tierverhalten und Tiermarkierungen.
Die Gemeinde Wangen kümmert sich um die Störche auf dem Rathausdach. Die Ringe und Sender helfen, das Verhalten der Tiere zu beobachten. Storchenringe sind kleine Metallringe mit einer Nummer. Sie erlauben es, einzelne Vögel zu erkennen. Sender mit Solarzellen sind eine moderne Methode, um Zugrouten zu verfolgen. Die Daten helfen, den Schutz dieser Vögel besser zu planen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.