SymbolbildBild: Erdii123 · CC BY-SA 4.0
Am Freitagabend, dem 30. Oktober 2026, kontrollierte die Bundespolizei am Grenzübergang Weil am Rhein einen eritreischen Mann. Er wollte nach Deutschland einreisen und sagte, er sei auf dem Weg zu einer Hochzeit. Bei der Überprüfung der Personalien entdeckten die Beamten einen Haftbefehl gegen ihn.
Das Gericht verurteilte den 37-Jährigen wegen eines besonders schweren Falls von Landfriedensbruch zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten. Die Polizei nahm den Mann deshalb fest. Sie lieferte ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein, um die Strafe zu verbüßen.
Landfriedensbruch bedeutet, dass jemand an einer schweren Störung des öffentlichen Friedens beteiligt war. Ein Haftbefehl ist ein offizielles Dokument, das die Polizei berechtigt, eine Person festzunehmen. Die Justizvollzugsanstalt ist die Einrichtung, in der Gefangene ihre Strafe absitzen.