SymbolbildBild: Andreas Schwarzkopf · CC BY-SA 3.0
Am Dienstagnachmittag, 3. November 2026, kontrollierte die Bundespolizei einen Mann am Grenzübergang Weil am Rhein an der Autobahn. Der Fahrer war ein 59 Jahre alter Spanier. In seinem Fahrzeug saßen vier afghanische Staatsangehörige. Die Afghanen konnten nur afghanische Identitätskarten zeigen. Sie sagten, sie hätten einen vierstelligen Betrag für die Fahrt von Spanien nach Deutschland bezahlt.
Die Polizei vermutet, dass der Spanier die vier Afghanen gewerbsmäßig eingeschleust hat. Die Beamten nahmen ihn deshalb vorläufig fest. Das Amtsgericht ordnete Untersuchungshaft gegen den Mann an. Die Polizei beschlagnahmte sein Mobiltelefon und das Fahrzeug. Die vier Mitfahrer sind zwischen 12 und 47 Jahre alt. Sie müssen sich wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten.
Nach den strafrechtlichen Maßnahmen schoben die Behörden die vier Afghanen zurück in die Schweiz. Der mutmaßliche Schleuser kam in eine Justizvollzugsanstalt. Die Polizei will mit der Aktion Schleusungen bekämpfen und die Grenzen sichern.