SymbolbildBild: Peter Schmelzle · CC BY-SA 3.0
Der Gemeinderat von Weil der Stadt hat am 20. Oktober 2026 die Eröffnungsbilanz des Eigenbetriebs "Städtisches Hallenbad" zum 1. Januar 2020 einstimmig beschlossen. Die Sitzung fand öffentlich statt. Alle 17 Gemeinderäte stimmten dafür, keiner war dagegen oder enthielt sich.
Das Hallenbad musste sein Rechnungswesen an neue Gesetze anpassen. Diese Gesetze regeln, wie Kommunen ihre Finanzen führen und dokumentieren. Es gibt zwei Möglichkeiten: eine nach Handelsgesetzbuch oder eine nach kommunalen Regeln, der sogenannten Doppik. Weil der Stadt entschied sich für die Doppik. Die Eröffnungsbilanz zeigt alle Werte des Hallenbads zum 1. Januar 2020. Sie ist die Grundlage für die künftigen Jahresabschlüsse.
Die Bilanz listet das Vermögen und die Schulden des Hallenbads auf. Dabei wurden alle Werte genau geprüft und angepasst. Das Hallenbad führt seit Jahren eine kaufmännische Buchhaltung. Deshalb konnten die alten Werte weitgehend übernommen werden. Die Bilanz enthält auch Darlehen und Rücklagen. Einige Werte wurden neu bewertet, um den neuen Regeln zu entsprechen. Die Bilanz zeigt, wie viel Geld und Sachwerte das Hallenbad besitzt und wie hoch die Schulden sind.
Mit der Bilanz kann die Verwaltung die Finanzen des Hallenbads besser steuern. Das macht die Arbeit transparenter und nachvollziehbarer. Die Bilanz wurde zusammen mit einem Bericht und weiteren Unterlagen vorgestellt. Bürgermeister Christian Walter und Finanzexperte Andreas Bauer begleiteten die Umstellung.
Der Eigenbetrieb ist eine Art Firma der Stadt, die das Hallenbad betreibt. Er muss seine Finanzen selbst verwalten. Die Doppik ist eine Buchführung mit doppelter Erfassung von Einnahmen und Ausgaben. Sie zeigt auch das Vermögen und die Schulden. Die Eröffnungsbilanz ist der erste Schritt, um die neue Buchführung zu starten. Sie hilft, die finanzielle Lage genau zu erkennen und zu planen.