SymbolbildBild: Memorino · CC BY-SA 3.0
Weil der Stadt nutzt seit dem Sommer 2026 ein neues Gesetz für weniger Bürokratie. Das Gesetz heißt Kommunales Regelungsbefreiungsgesetz. Es erlaubt Gemeinden, von manchen Landesregeln abzuweichen. Die Stadt nutzt diese Möglichkeit bei der Erstellung von Jahresabschlüssen. Das betrifft vor allem bestimmte Anlagen, die nicht mehr erstellt werden müssen. Diese Erleichterung hilft Weil der Stadt bei den noch ausstehenden Jahresabschlüssen.
Das Gesetz gilt seit rund einem Jahr. Es erlaubt Kommunen, neue Wege bei ihren Aufgaben zu testen oder zeitweise auf Aufgaben zu verzichten. Die Ausnahmen dürfen höchstens vier Jahre dauern. Das zuständige Fachministerium muss die Ausnahmen genehmigen. Im Sommer hat das Innenministerium zwei Sammelanträge genehmigt. Weil der Stadt hat sich diesen Anträgen angeschlossen. Das spart Arbeit und Zeit bei den Jahresabschlüssen.
Ein weiterer Antrag von Weil der Stadt wurde abgelehnt. Dabei ging es um die Erfassung von Energiedaten aller städtischen Gebäude. Die Kommunen müssen diese Daten jährlich sammeln und an das Land melden. Das ist sehr aufwendig, weil es viele Gebäude gibt. Bürgermeister Christian Walter findet die Ablehnung schade. Er fragt sich, was das Land mit den vielen Energiedaten macht. Er betont, dass Kommunen und Land bei Bürokratieabbau zusammenarbeiten müssen.
Das Kommunale Regelungsbefreiungsgesetz erlaubt Kommunen, von bestimmten Landesregeln abzuweichen. Das gilt nur für Regeln, die kommunale Aufgaben betreffen. Die Kommunen können so neue Lösungen ausprobieren oder Aufgaben aussetzen. Die Ausnahmen müssen genehmigt werden und sind zeitlich begrenzt. Dieses Gesetz soll Kommunen helfen, flexibler und weniger bürokratisch zu arbeiten. Jahresabschlüsse sind Berichte über die Finanzen einer Gemeinde. Sie enthalten viele Details und müssen genau sein. Das Sammeln von Energiedaten hilft dem Land, den Energieverbrauch zu kontrollieren. Diese Daten erfassen viele Gemeinden jedes Jahr.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.