Bild: Flummi-2011 · CC BY-SA 3.0
Am Sonntag, 1. November, hat die Bundespolizei in Weilheim einen nigerianischen Mann festgenommen. Der 31-Jährige war ohne gültigen Fahrschein in einer Regionalbahn unterwegs. Er weigerte sich, seine Daten und Ausweise herauszugeben. Die Polizei wurde vom Zugbegleiter gerufen.
Der Mann zeigte eine deutsche Duldung vor. Er war seit 2018 in Deutschland und hatte einen Asylantrag gestellt. Er sollte schon 2019 nach Italien abgeschoben werden. Seit April 2023 ist er ausreisepflichtig. Er half nie bei der Passbeschaffung mit und tauchte zwischendurch unter.
Auf dem Weg zur Dienststelle wehrte sich der Mann heftig. Er versuchte mehrfach, sich zu befreien. Er spuckte und biss die Beamten. Außerdem beleidigte er die Polizisten und die Dolmetscherin. Die Polizei legte ihm Hand- und Fußfesseln sowie eine Spuckschutzhaube an.
Die Polizei fand heraus, dass der Mann schon 22 Mal polizeibekannt ist. Er hat unter anderem Körperverletzungen begangen und Beamte angegriffen. Er war auch als Drogenkonsument und Gewalttäter bekannt. Die Polizei zeigte ihn wegen Schwarzfahrens, Widerstands und Beleidigung an.
Die Weilheimer Bundespolizei übergab den Mann an die Rosenheimer Kollegen. Am Montag, 2. November, führten sie ihn vor das Amtsgericht Rosenheim. Danach kam er in Abschiebehaft in Hof. Die nigerianischen Behörden haben zugesagt, einen Passersatz auszustellen. Der Mann bekommt ein mehrjähriges Einreiseverbot. Er soll Ende November nach Nigeria abgeschoben werden.