SymbolbildBild: InderNetzer · CC BY-SA 4.0
Angriff auf Zugbegleiterin in Weinheim Am 14. Mai 2026 schlug ein 34-jähriger syrischer Staatsbürger eine 49-jährige Zugbegleiterin im Regionalexpress RE60 am Bahnhof Weinheim. Die Frau erlitt eine Platzwunde am Auge und musste ins Krankenhaus. Der Mann hatte zuvor verboten im Zug geraucht und weigerte sich auszusteigen. Nach der Tat flüchtete er zunächst, wurde aber kurz darauf von der Polizei festgenommen.
Vorstrafen und Aufenthaltsstatus Der Tatverdächtige hat eine lange Liste von Vorstrafen. Er wurde in der Vergangenheit wegen Diebstahls, gefährlicher Körperverletzung, Raubes und Betäubungsmittelverstößen verurteilt. Mehrere Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt, einige davon aber widerrufen. Zum Tatzeitpunkt gab es keinen Haftbefehl gegen ihn. Die Ausländerbehörde der Stadt Leipzig ist für seinen Aufenthaltsstatus zuständig. Die Landesregierung hat keine eigenen Erkenntnisse zum Aufenthaltsstatus oder Abschiebungsbemühungen.
Unterstützung für die verletzte Zugbegleiterin Die verletzte Frau erhält umfassenden Opferschutz vom Land Baden-Württemberg. Die Polizei informiert Opfer früh über ihre Rechte und mögliche Hilfen. Es gibt eine Opferschutzkarte mit wichtigen Informationen und digitale Broschüren in verschiedenen Sprachen. Bei besonderer Schutzbedürftigkeit passt die Polizei die Unterstützung individuell an. Das Land arbeitet mit dem WEISSEN RING zusammen, um schnelle und unbürokratische Hilfe zu bieten. Außerdem gibt es Opferbeauftragte bei den Staatsanwaltschaften, die Betroffene begleiten und beraten. Psychosoziale Prozessbegleitung kann ebenfalls vermittelt werden.
Gewalttaten gegen Zugpersonal Die Landesregierung erfasst Daten zu Gewalttaten gegen Zugbegleiter durch ausländische Täter. Die Statistik wird über die Polizeiliche Kriminalstatistik geführt. Dabei werden nur bestimmte schwere Straftaten erfasst. Details zu Staatsangehörigkeiten und Aufenthaltsstatus der Täter liegen in der Statistik vor, werden aber nicht im Einzelnen genannt.
Der Angriff auf die Zugbegleiterin ist kein Einzelfall. Solche Gewalttaten häufen sich laut Landesregierung. Zugbegleiter riskieren ihre Gesundheit, um für Ordnung zu sorgen. Die Landesregierung unterstützt Opfer mit Informationen und Hilfen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik sammelt Daten zu Straftaten, die für die Strafverfolgung wichtig sind. Opferschutz ist ein wichtiger Bestandteil des Strafverfahrens, damit Betroffene Unterstützung bekommen und Belastungen verringert werden.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.