SymbolbildBild: Photographs by Radosław Drożdżewski (User:Zwiadowca21) · CC BY-SA 4.0
Am Sonntagvormittag alarmierten Nachbarn die Feuerwehr Weinheim. Der Alarm kam gegen 10:45 Uhr aus einem Mehrfamilienhaus in der Hannah Arendt Straße. Ein Rauchwarnmelder hatte ausgelöst. Die Wohnung war verschlossen und niemand war da. Die Feuerwehr kam schnell zur Einsatzstelle.
Die Einsatzkräfte hörten den Alarm deutlich. Sie rochen keinen Rauch und sahen kein Feuer. Die Feuerwehr wollte sicher sein, dass keine Gefahr besteht. Sie versuchte zuerst, die Wohnungstür ohne Schaden zu öffnen. Das klappte nicht. Dann stiegen die Feuerwehrleute über die Dachterrasse einer Nachbarwohnung ein. So gelangten sie ohne Beschädigung in die Wohnung. Dort fanden sie weder Rauch noch Feuer. Der Rauchwarnmelder wurde ausgeschaltet. Die Ursache für den Alarm blieb unbekannt. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde.
Die Feuerwehr Weinheim warnt vor Nachlässigkeit bei Rauchwarnmeldern. Jeder Alarm muss ernst genommen werden. Die Feuerwehr rät, die Melder mindestens einmal im Jahr zu prüfen. Man soll die Prüftaste drücken und die Geräte sauber halten. Staub und Insekten können Fehlalarme verursachen. Batterien müssen rechtzeitig gewechselt werden. Rauchwarnmelder sollten spätestens nach zehn Jahren ausgetauscht werden. Nach einem Fehlalarm darf der Melder nicht dauerhaft abgeschaltet bleiben.
In Baden-Württemberg müssen alle Räume mit Schlafplätzen einen Rauchwarnmelder haben. Das gilt auch für Flure, die als Rettungswege dienen. Eigentümer sind für den Einbau verantwortlich. Bewohner müssen die Geräte in Betrieb halten. Die Feuerwehr empfiehlt, alle Melder regelmäßig zu kontrollieren. Sie betont: Ein funktionierender Rauchwarnmelder kann Leben retten.