Bild: 4028mdk09 · CC BY-SA 3.0
Am Dienstagmittag meldete die Feuerwehr Weinheim einen Flüssiggasaustritt in einem Technikgebäude auf dem Gelände des Krankenhauses. Die Feuerwehr rückte gegen 12:15 Uhr in der Röntgenstraße an. Die Mitarbeiter hatten das Gebäude bereits verlassen. Das Technikgebäude steht getrennt vom Krankenhaus.
Die Feuerwehr fand hohe Gaskonzentrationen in mehreren technischen Räumen. Besonders gefährlich war die Nähe zu elektrischen Anlagen. Die Einsatzleitung sperrte den Bereich großräumig ab. Feuerwehrkräfte bauten Löschangriffe auf und brachten Feuerlöscher in Stellung. Atemschutztrupps standen bereit. Die Feuerwehr entfernte das Gas mit speziellen Lüftern und Lüftungsschläuchen kontrolliert aus dem Gebäude.
Die Feuerwehr arbeitete eng mit Polizei, Stadtwerken Weinheim und der Werkfeuerwehr Freudenberg zusammen. Mehrere Lagebesprechungen halfen bei der Abstimmung. Die Abteilungen Stadt und Sulzbach unterstützten mit weiteren Kräften und Technik. Nach mehr als drei Stunden sank die Gaskonzentration auf sichere Werte. Das Technikgebäude wurde freigegeben. Die Zufahrt zur Notaufnahme war ab etwa 15:30 Uhr wieder frei. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz.
Flüssiggasaustritte können sehr gefährlich sein. Sie entstehen oft durch Lecks oder Schäden an Behältern. Die Feuerwehr muss schnell handeln, um Brände oder Explosionen zu verhindern. Dabei ist gute Zusammenarbeit mit anderen Behörden wichtig. Die Sicherheit der Menschen hat immer höchste Priorität.