SymbolbildBild: Björn Sothmann · CC BY-SA 4.0
Weinheim erneuert die Blücherstraße und Yorckstraße. Die Baugenossenschaft 1911 Weinheim plant acht neue Mehrfamilienhäuser. Das Projekt vergrößert die Zahl der Wohnungen von 29 auf 49. Der Gemeinderat hat dem Bauprojekt am Mittwoch zugestimmt. Die Blücherstraße liegt im Sanierungsgebiet westlich des Hauptbahnhofs.
Die neuen Häuser bekommen drei Stockwerke und teilweise ein zusätzliches Staffelgeschoss. Die Gebäude werden höher als die alten Reihenhäuser, die mehr als 100 Jahre alt sind. Die Häuser stehen teilweise quer zur Straße. So entstehen größere Abstände zwischen den Gebäuden. Die Stadtverwaltung findet das Konzept gut und verträglich für das Quartier.
Die Stadt verlangt mindestens zwei Sozialwohnungen und zwei weitere Wohnungen mit günstigen Mieten. Diese Wohnungen müssen 25 Jahre lang bezahlbar bleiben. Die Baugenossenschaft will zwei weitere Wohnungen öffentlich fördern lassen. Die Dächer der Neubauten bekommen Photovoltaik-Anlagen und mindestens 70 Prozent der Dachflächen werden begrünt. Neue Bäume und ein Carsharing-Stellplatz sind geplant. Das Projekt soll bis Ende 2031 fertig sein.
Die Blücherstraße soll verkehrsberuhigt werden. Fußgänger, Radfahrer und Autos teilen sich dann die Straße. Das Gehwegparken entfällt und es gibt markierte Stellplätze. Grünflächen und Sitzgelegenheiten sollen die Straße schöner machen. Auch Wasserleitungen und Kanäle werden erneuert. Die Stadt plant dafür 1,2 Millionen Euro ein. Zuschüsse von 334 000 Euro sind beantragt. Bei einer Bürgerinformation im Juli gab es positive Reaktionen. Fragen zu Baustellenverkehr, Lärm und Parkplätzen sollen in die Planung einfließen.
Das Projekt gehört zum Sanierungsgebiet westlich des Hauptbahnhofs. Dort will die Stadt alte Häuser ersetzen und mehr Wohnungen schaffen. Sozialwohnungen sind Wohnungen mit günstigen Mieten für Menschen mit niedrigem Einkommen. Photovoltaik-Anlagen erzeugen Strom aus Sonnenlicht. Begrünte Dächer helfen beim Klimaschutz. Verkehrsberuhigte Straßen haben weniger Autos und sind sicherer für Fußgänger und Radfahrer. Die Stadt plant solche Umbauten oft zusammen mit neuen Wohnprojekten.
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