Die Zweiburgenschule in Weinheim bekommt eine Förderung für bessere Startchancen. Die Stadt bewirbt sich mit dieser Schule und der Dietrich-Bonhoeffer-Werkrealschule um Gelder für neue Lernräume und Angebote. Die Entscheidung fällt im Gemeinderat am 21. Oktober in Weinheim.
Das Startchancen-Programm will die Lernbedingungen verbessern. Es unterstützt Schulen, die vor besonderen Herausforderungen stehen. Die Zweiburgenschule erhält rund eine Million Euro. Die Dietrich-Bonhoeffer-Schule bekommt knapp 995 000 Euro. Die Stadt trägt 30 Prozent der Kosten, der Rest kommt vom Bund und Land.
An der Zweiburgenschule sollen Außenjalousien eingebaut werden. Sie schützen vor Hitze im Schulgebäude. Auf dem Schulhof entstehen neue Schattenplätze. Die Schülerbibliothek bekommt mehr Platz. Dort sollen auch Sprach- und Leseförderung stattfinden. Die Mensa wird zum Kinderbistro, das den ganzen Tag offen ist.
Das Programm AVdual begleitet Schüler am Berufsschulzentrum. Es hilft ihnen beim Übergang in den Beruf. Rund 90 Prozent der Teilnehmer verbessern ihre Berufsorientierung. Etwa 20 Prozent starten direkt eine Ausbildung. Das Programm kostet rund 490 000 Euro pro Jahr. Stadt, Landkreis und Land teilen sich die Kosten. Die Fortsetzung hängt von der Finanzierung ab.
Die evangelische Kita Sonne bekommt einen Zuschuss für die Fenstersanierung. Die Stadt übernimmt 70 Prozent der Kosten von 96 000 Euro. Die Kita leidet unter Feuchtigkeitsschäden. Außerdem plant die Stadt eine Kampagne zum verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz und Medien. Die Aktion entstand nach einer Fachveranstaltung.
Das Startchancen-Programm unterstützt Schulen mit besonderen Herausforderungen. Es will gleiche Bildungschancen schaffen und fördert vor allem Deutsch und Mathematik. Bund und Land stellen Milliarden Euro bereit. Die Förderung deckt 70 Prozent der Kosten, die Städte zahlen den Rest. Die Programme sollen Lernumgebungen verbessern und Schülern bessere Perspektiven bieten.
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