Weinheim lädt am Montag, 9. November, um 18 Uhr zum Gedenken an die Reichspogromnacht ein. Die Veranstaltung findet am Mahnmal für die Opfer von Gewalt, Krieg und Verfolgung im Stadtgarten in der Dr.-Bender-Straße statt.
Oberbürgermeister Michael Möslang ruft die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf. Er betont, dass das Erinnern an die Verbrechen der Nationalsozialisten eine dauerhafte Aufgabe ist. Erinnern allein reicht nicht. Die Lehren aus der Geschichte müssen jeden Tag gelebt und verteidigt werden.
Das Gedenken erinnert an die Zerstörung der jüdischen Synagoge in Weinheim im Jahr 1938. Das Mahnmal wurde am 9. November 1999 eingeweiht. Es soll ein Ort für Menschlichkeit, Toleranz und Zusammenhalt sein. Möslang warnt vor wachsendem Antisemitismus und fordert, sich entschlossen dagegen zu stellen. Er nennt den Satz "Nie wieder" einen Auftrag für die Gegenwart.
Das Gedenken an die Reichspogromnacht erinnert an die Gewalt gegen jüdische Menschen im November 1938. Die Reichspogromnacht ist ein Wendepunkt der Verfolgung im Nationalsozialismus. Mahnmale dienen als Orte der Erinnerung und Mahnung. Sie sollen verhindern, dass sich solche Verbrechen wiederholen. Das öffentliche Gedenken fördert das Bewusstsein für Demokratie und Menschenrechte.
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