SymbolbildBild: Gras-Ober · CC BY-SA 3.0
Wildtiere wie Waschbären, Marder, Füchse und Wildschweine tauchen oft nahe von Wohngebieten in Weinheim auf. Seit dem 1. Oktober gibt es in der Stadt drei Stadtjäger. Sie helfen den Menschen, wenn Wildtiere Probleme machen.
Die Stadtjäger heißen Karsten Fath, Dennis Hasselbring und Thomas Helfinger. Jeder passt auf einen Bereich in der Stadt auf. Sie vertreten sich, wenn einer nicht da ist. Die Stadt hat mit ihnen Verträge geschlossen. Ihre Hauptaufgabe ist es, Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren friedlich zu lösen. Sie beraten die Bürger. Oft helfen einfache Schutzmaßnahmen gegen Wildtiere.
Die Stadtjäger erklären zum Beispiel, wie man den Dachboden vor Waschbären schützt. Sie zeigen, wie man Mülltonnen sichert, damit Tiere nicht angelockt werden. Wenn nötig, setzen sie Lebendfallen ein. Schusswaffen oder die klassische Jagd sind nur selten erlaubt.
Stadtjäger sind besonders ausgebildete Jäger. Sie kennen die Regeln für Wildtiere in Städten. In Wohngebieten ist die Jagd sonst meist verboten. Die drei Stadtjäger in Weinheim haben eine spezielle Ausbildung und Prüfungen bestanden.
Karsten Fath betreut Sulzbach und die Kernstadt. Dennis Hasselbring ist für Weinheim-West, Lützelsachsen und Hohensachsen zuständig. Thomas Helfinger kümmert sich um die Odenwald-Ortsteile. Wer Hilfe braucht, kann die Stadtjäger direkt anrufen oder mailen. Die Kosten für Einsätze zahlen die Kunden direkt an die Stadtjäger.
Die Stadt Weinheim will mit den Stadtjägern den Umgang mit Wildtieren in der Stadt verbessern. Wildtiere leben zunehmend in der Nähe von Menschen. Das Gesetz erlaubt es, speziell ausgebildete Stadtjäger einzusetzen. Sie sollen Schäden verhindern und Konflikte lösen. Stadtjäger sind Jäger mit zusätzlicher Ausbildung für den Umgang mit Wildtieren in bebauten Gebieten. In Wohngebieten gilt oft ein Jagdverbot. Die Stadtjäger helfen, ohne Tiere zu töten, und beraten die Menschen zum Schutz vor Wildtieren.
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