SymbolbildBild: Karcher, Stadtgeometer · CC BY 4.0
Weinheim startet ein Netzwerk für Azubi-Wohnen. Vertreter von Stadt, Unternehmen und Stadtseniorenrat trafen sich am 4. November 2026 im Rathaus. Ziel ist es, jungen Menschen während ihrer Ausbildung bezahlbaren Wohnraum zu bieten. Die Stadt will so den Mangel an Wohnungen und den Fachkräftemangel bekämpfen.
Die Stadt versteht sich als Vermittlerin zwischen Vermietern und Ausbildungsbetrieben. Es gibt viele Ideen, zum Beispiel freie Einliegerwohnungen bei älteren Menschen oder Wohnungen, die Unternehmen anmieten. Ein Beispiel aus Mannheim zeigte, wie ein Ausbildungshaus funktionieren kann. Die Stadt will auch privaten Wohnraum sammeln, der nicht für eigene Zwecke geeignet ist. Diese Wohnungen könnten dann an Ausbildungsbetriebe vermittelt werden.
Der Stadtseniorenrat ist ein wichtiger Partner. Er will ältere Menschen mit freiem Wohnraum und junge Auszubildende zusammenbringen. Beide Seiten könnten davon profitieren. Die Verantwortlichen tauschen sich regelmäßig über die Entwicklung aus. Die Initiative hilft auch jungen Menschen aus der Region. Sie kann die Attraktivität der Ausbildungsplätze und des Wirtschaftsstandorts Weinheim erhöhen.
Die Lage ist in manchen Branchen angespannt, zum Beispiel in der Pflege. Dort gibt es weniger Nachwuchs und Wohnraum. Im Frühjahr 2027 will die Stadt erneut mit den Unternehmen sprechen. Dann wird auch entschieden, ob es einen weiteren Runden Tisch gibt. Die Stadt will so die Wohnsituation für Auszubildende weiter verbessern.
Das Netzwerk Azubi-Wohnen bringt verschiedene Partner zusammen. Die Stadt koordiniert den Austausch zwischen Vermietern, Unternehmen und anderen Gruppen. Das Ziel ist, jungen Menschen während der Ausbildung ein Zuhause zu geben. Azubi-Wohnen ist wichtig, weil viele Auszubildende eine eigene Wohnung brauchen. Gute Wohnangebote können helfen, Ausbildungsplätze attraktiver zu machen und Fachkräfte zu sichern.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.