SymbolbildBild: Globetrotter19 · CC BY-SA 4.0
Friedensskulptur in Weinheim steht seit Anfang der Woche in der Rosenanlage an der Freudenbergstraße. Das Kunstwerk heißt „Calling for peace“. Es ist fast 2,50 Meter hoch und wiegt 500 Kilo. Die Skulptur besteht aus Edelstahl und sieht aus wie eine kugelrunde Weltkugel. Die Künstlerin Stefanie Welk hat das Werk persönlich aufgebaut. Auch die Vorstände der Bürgerstiftung Weinheim, Gudrun Aisenbrey und Jürgen Osuchowski, waren dabei.
Projekt mit Schülern und Stadtbeteiligung
Stefanie Welk hat etwa ein Jahr an der Skulptur gearbeitet. Die Bürgerstiftung Weinheim hat das Kunstwerk in Auftrag gegeben. Viele Weinheimer Schülerinnen und Schüler haben Texte für das Kunstwerk geschrieben. Die Stadt Weinheim hat die Fundamentarbeiten gemacht. Am Freitag, 23. Oktober, um 15 Uhr, findet die Einweihung statt. Oberbürgermeister Michael Möslang hält eine Ansprache. Es gibt Musikbeiträge. Die Künstlerin stellt ihr Werk vor. Alle Gäste sind willkommen.
Bedeutung und Gestaltung
Die Skulptur zeigt das Wort „Frieden“ in geschwungenen Buchstaben in der Mitte. Die Buchstaben schweben scheinbar über dem Rasen. Die Texte auf den Edelstahlbändern stammen aus dem Deutschunterricht von Weinheimer Schülern. Dort haben sie Gedanken und Hoffnungen zum Frieden formuliert. Beispiele sind Sätze wie „Frieden beginnt, wenn die Welt nicht mehr weint“ oder „Krieger denk mal an Krieger!“. Auch im Musik- und Kunstunterricht gab es Beiträge. Die Friedrich-Realschule begleitet das Projekt mit einer Videodokumentation.
Weitere Pläne
Nicht alle Beiträge sind auf der Skulptur zu sehen. Sie werden auf einer Homepage veröffentlicht. Nach der Einweihung soll es eine öffentliche Präsentation aller Schulprojekte geben. „Calling for peace“ soll mehr sein als ein Kunstwerk. Es könnte der Start für einen „Pfad der Erinnerung“ werden. Dieser Pfad führt zu Orten in Weinheim, die an Kriege und deren Folgen erinnern. Beispiele sind das Mahnmal im Stadtgarten und das Kriegerdenkmal an der Bahnhofstraße. Die Skulptur steht als Zeichen für Frieden, Miteinander und Verantwortung in Weinheim, sagt Gudrun Aisenbrey.
Die Bürgerstiftung Weinheim hat das Kunstwerk in Auftrag gegeben. Die Stadt hat die Grundlage für das Kunstwerk geschaffen. Die Skulptur entstand mit vielen Beiträgen von Schülern. Solche Kunstwerke zeigen oft wichtige Themen. Frieden bedeutet, dass Menschen ohne Krieg zusammenleben. Kunst kann Menschen an Frieden erinnern und zum Nachdenken anregen.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.