SymbolbildBild: Globetrotter19 · CC BY-SA 4.0
Weinheim zeigt seit dem 23. Oktober eine neue Friedensskulptur. Sie steht in der Rosenanlage an der Freudenbergstraße. Die Skulptur heißt „Calling for peace“ und wiegt eine halbe Tonne. Sie ist fast zweieinhalb Meter hoch und zeigt eine Weltkugel aus Edelstahlbändern. In der Mitte steht das Wort „Frieden“. Die Skulptur trägt Gedanken und Wünsche von Weinheimer Schülerinnen und Schülern.
Die Bürgerstiftung Weinheim hat das Kunstwerk angestoßen und bezahlt. Die Künstlerin Stefanie Welk arbeitete etwa ein Jahr an der Skulptur. Sie schwebt scheinbar schwerelos über dem Rasen. Die Skulptur lädt zum Nachdenken über Krieg, Frieden und Verantwortung ein. Bei der Einweihung kamen Jugendliche, Lehrer, Politiker und Gäste zusammen. Oberbürgermeister Michael Möslang nahm die Skulptur für die Stadt entgegen. Schülerinnen und Schüler trugen Gedichte und Lieder zum Thema Frieden vor.
Die Jugendlichen halfen mit, die Skulptur zu gestalten. Im Deutschunterricht schrieben sie Texte und Gedanken zum Frieden. Sie wählten Sätze aus, die auf den Metallbändern stehen. Einige Sätze sind einfach und eindringlich, zum Beispiel „Frieden beginnt, wenn die Welt nicht mehr weint.“ Andere drücken große Hoffnungen aus, wie „Frieden beginnt mit einer Handvoll Liebe.“ Im Musikunterricht komponierten Schüler eigene Friedenslieder. Im Kunstunterricht entstanden Bilder und Fotos. Die Friedrich-Realschule erstellt eine Videodokumentation zum Projekt.
Nicht alle Beiträge passen auf die Skulptur. Deshalb plant die Bürgerstiftung eine eigene Homepage für die Texte und Werke. Außerdem soll es eine weitere öffentliche Präsentation der Schulprojekte geben. Die Skulptur könnte Teil eines „Pfads der Erinnerung“ werden. Dieser Pfad soll zu Orten in Weinheim führen, die an Kriege und Verfolgung erinnern. So verbindet der Pfad Geschichte und Gegenwart und zeigt, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist.
Die Bürgerstiftung Weinheim fördert seit Jahren Projekte zur Gemeinschaft und Kultur. Die Skulptur ist ein sichtbares Zeichen für Frieden und Verantwortung. Sie soll Gespräche über Frieden anregen, besonders unter jungen Menschen. Ein Pfad der Erinnerung ist ein Weg mit verschiedenen Stationen, die an wichtige Ereignisse erinnern. Solche Projekte helfen, Geschichte lebendig zu halten und zeigen, wie wichtig Frieden für die Gesellschaft ist.
Einordnung der Redaktion, keine Aussage der Quelle.