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Keine Hinweise auf Baden-Württemberger in Epstein-Akten

Bild: Julian Herzog (Website) · CC BY 4.0

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Baden-Württemberg

Keine Hinweise auf Baden-Württemberger in Epstein-Akten

Die Regierung Baden-Württembergs sieht keine Verbindungen zu ihren Amtsträgern in den „Epstein Files“.

Das Wichtigste

Kurz erklärt
  • Keine Verdachtsmomente gegen Politiker oder Beamte in Baden-Württemberg
  • Keine geplanten Ermittlungen oder Schutzmaßnahmen bisher
  • Epstein-Akten zeigen internationale Verstrickungen, aber keine Baden-Württemberg-Bezüge

Was passiert ist

Die sogenannten „Epstein Files“ sorgen weltweit für Aufsehen – ein riesiges Dokumentenpaket, das Millionen Seiten über das kriminelle Netzwerk des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein enthält. Auch Deutschland stand im Fokus, denn einige prominente Persönlichkeiten aus Medien, Wirtschaft und Wissenschaft werden darin genannt. Doch wie sieht es in Baden-Württemberg aus? Die Landesregierung hat jetzt klargestellt: Es gibt keine Hinweise darauf, dass aktuelle oder ehemalige Amtsträger aus Baden-Württemberg in den Akten auftauchen. Dementsprechend plant die Regierung keine speziellen Untersuchungen oder Schutzmaßnahmen. Auch strafrechtliche Verfahren in Verbindung mit den Akten sind der Regierung nicht bekannt. Der Fall bleibt international brisant, in Baden-Württemberg jedoch bislang ohne konkrete Spuren.

Kontext

Die „Epstein Files“ wurden Ende 2025 und Anfang 2026 veröffentlicht und offenbarten ein weltweites Netz aus Macht und Missbrauch. Die AfD-Abgeordnete Carola Wolle wollte wissen, ob Baden-Württemberg betroffen ist – und welche Schritte die Landesregierung unternimmt. Die Antwort zeigt: Keine Spuren in Baden-Württemberg, kein Handlungsbedarf bisher.

Quellen

Landtag Baden-Württemberg