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Mehr Schutz für Biber und Krähen im Land geplant

Bild: André Corboz · CC BY-SA 4.0

Land BWAbstimmungAbgelehnt

Baden-Württemberg

Mehr Schutz für Biber und Krähen im Land geplant

Biber und Saatkrähen sollen besser geschützt und Konflikte leichter gelöst werden.

Landtag · Abstimmungsergebnis

48Ja
83Nein
0Enth.

Das Wichtigste

Kurz erklärt
  • Biber und Saatkrähen kommen immer öfter vor
  • Gesetz soll besseres Management bei Problemen ermöglichen

Was passiert ist

Der Landtag wollte Biber und Saatkrähen besser schützen und gleichzeitig die Probleme mit ihnen einfacher lösen. Beide Tiere sollen offiziell ins Jagd- und Wildtiergesetz aufgenommen werden. Das Ziel: Konflikte, wie Schäden an Feldern oder Störungen in der Stadt, besser in den Griff zu bekommen. Biber sind in Baden-Württemberg stark gewachsen und verursachen manchmal Überschwemmungen oder Probleme für die Fischerei. Saatkrähen sorgen vor allem in der Landwirtschaft und in Wohngebieten für Ärger, etwa durch Lärm und Verschmutzung. Mit dem neuen Gesetz hätten Behörden besser handeln können. Doch der Landtag hat das Gesetz abgelehnt – ein knappes Ergebnis, das zeigt, wie schwierig das Thema ist.

Kontext

In Baden-Württemberg sind Biber und Saatkrähen in den letzten Jahren deutlich zahlreicher geworden. Das führt oft zu Ärger, etwa durch Schäden auf Feldern oder Störungen in Städten. Deshalb sollte ein Gesetz geändert werden, damit diese Tiere besser geschützt und gleichzeitig Konflikte besser gelöst werden können. Der Vorschlag basiert auf Empfehlungen aus einem aktuellen Wildtierbericht.

Quellen

Landtag Baden-Württemberg