SymbolbildBild: Dronepicr · CC BY 3.0
Die Zahl der Straftaten mit Drohnen in Baden-Württemberg steigt. Das berichtet das Innenministerium. 2024 wurden 28 Fälle mit Drohnen als Tatmittel gezählt, 2025 waren es schon 36. Für das Jahr 2026 erwartet die Polizei einen weiteren Anstieg. Die meisten Fälle betreffen heimliche Bildaufnahmen, zum Beispiel von Privatpersonen oder Grundstücken. Auch gefährliche Eingriffe in den Luft- oder Straßenverkehr kommen vor.
Hinweise auf verdächtige Drohnenflüge gehen meist bei der Polizei ein. Die Polizei nutzt spezielle Technik, um Drohnen zu erkennen und abzuwehren. Dafür gibt es in Baden-Württemberg ein eigenes Zentrum. Die Polizei arbeitet außerdem mit anderen Bundesländern und dem Bund zusammen. Sie investiert regelmäßig in neue Geräte und Methoden. Im Haushalt 2025/2026 stehen dafür vier Millionen Euro bereit.
Ein vollständiger Schutz vor Drohnen ist laut Ministerium nicht möglich. Besonders bei Großveranstaltungen und an wichtigen Orten wie Flughäfen ist die Polizei wachsam. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen, Bundeswehr und Betreibern kritischer Infrastruktur ist dabei wichtig.
Schon im September 2026 ging es um steigende Drohnen-Straftaten in Baden-Württemberg. Damals berichtete die Polizei von mehr Fällen bei einem DFB-Pokalspiel in Mannheim. Die Zahl der Drohnen-Straftaten nimmt seitdem weiter zu.
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