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Onlinewache BW: Nur 4 MB pro Datei – warum?

Bild: Norbert Schnitzler · CC BY-SA 3.0

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Baden-Württemberg

Onlinewache BW: Nur 4 MB pro Datei – warum?

Baden-Württembergs Onlinewache erlaubt nur kleine Dateien und wenige Formate – das sorgt für Ärger.

Das Wichtigste

Kurz erklärt
  • Nur PDF, JPG, JPEG und PNG sind als Dateiformate erlaubt.
  • Maximal 4 MB pro Datei, insgesamt vier Dateien pro Anzeige.
  • Keine Beschwerden, doch Bürger könnten an Upload-Grenzen scheitern.

Was passiert ist

Wer in Baden-Württemberg eine Anzeige online erstatten will, steht vor Hürden: Die Onlinewache erlaubt nur bestimmte Dateiformate – PDF, JPG, JPEG und PNG. Andere gängige Formate wie HEIC oder TIFF werden nicht akzeptiert. Zudem dürfen Dateien nicht größer als 4 MB sein, und es können nur bis zu vier Dateien hochgeladen werden. Der Grund? Die Dateien werden per E-Mail an die zuständige Polizeistelle geschickt, und diese Grenze schützt das System vor Viren und Überlastung. Trotz dieser Einschränkungen gibt es laut Polizei keine Beschwerden oder Hinweise darauf, dass Bürger deshalb keine Anzeigen erstatten können. Die Polizei arbeitet aber an Lösungen für mehr Formate und größere Dateien, damit der Service künftig noch besser wird.

Kontext

Die Kleine Anfrage wollte klären, warum das Onlineportal der Polizei Baden-Württemberg nur wenige Dateiformate und kleine Dateien zulässt. Nutzer hatten Probleme bei Uploads gemeldet, weil ihre Fotos oder Videos oft zu groß sind oder im falschen Format vorliegen. Die Landesregierung sollte erklären, ob diese Grenzen technisch, rechtlich oder aus Sicherheitsgründen nötig sind und ob es Beschwerden gibt.

Quellen

Landtag Baden-Württemberg