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Die Autorin und Sozialwissenschaftlerin Manuela Schon forscht seit vielen Jahren zu geschlechtsspezifischer Gewalt, Femiziden und Prostitution. Sie weist auf die Zusammenhänge dieser Themen hin und auf die alltägliche Gewalt an Frauen in der Prostitution, die in der deutschen öffentlichkeit kaum Beachtung findet. Dabei hinterfragt sie die Rolle von Gesetzen und gesellschaftlichen Strukturen. Was macht es z.B. mit einer Gesellschaft, wenn jeder 4. Mann Frauen kauft? Sie lädt dazu ein, Ursachen von Gewalt neu zu betrachten und weitere Perspektiven in den Fokus zu rücken. Bei der anschließenden Diskussion möchten wir u.a. nach der (Sonder-)Rolle Deutschlands im internationalen Vergleich, z. B. bei der Umsetzung der Istanbul Konvention fragen. Veranstaltungsort: menschen:raum Esslingen, Eugenie-von-Soden-Straße 16a, 73728 Esslingen
Referat für Chancengleichheit